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Das 1. Kapitel (erster Teil)

20130508 Strasse

Das 1. Kapitel (erster Teil)

Er hatte tatsächlich das ganze Wochenende nicht an Sex gedacht. Niklas Malter schüttelte den Kopf. Wann war ihm das zum letzten Mal passiert? Oder sollte er sagen: gelungen? Allerdings waren Klassentreffen und der Besuch bei seinen Eltern auch nicht gerade erotisierende Angelegenheiten, dachte er, während er gerade den letzten freien Parkplatz in seiner Straße sichtete und seinen BMW souverän einparkte.

Der Motor jetzt aus. Doch Malter blieb in der Dämmerung sitzen und sah an den Altbaufassaden hoch. Zwei Jahre wohnte er jetzt schon hier in der großzügigen Wohnung, die er sich auch alleine von seinem Gehalt als Kriminalhauptkommissar inzwischen gut leisten konnte. Er hatte sie neu eingerichtet, alte Stücke von seinen Großeltern, die Kommode, der breite Kleiderschrank und vor allem der Ohrensessel, den er sich neu hat beziehen lassen. Dazu einige teure Designerstücke, der moderne Esstisch und vor allem mehrere Lampen, die ins Geld gegangen waren. Den Rest dann mit Ikea vervollständigt. So war die Wohnung sogar noch schöner geworden, als er sich das ursprünglich vorgestellt hatte. Was sicher auch daran lag, dass er zur Zeit des Einrichtens mit einer jungen Kunststudentin liiert gewesen war, die sich jedoch kurz danach ebenso überstürzt von ihm getrennt hatte wie die meisten ihrer Vorgängerinnen. Doch trotz der schönen Wohnung gab es immer wieder Tage und Abende wie heute, an denen sich Malter nicht darauf freute heimzukommen.

 

Darum saß er in seinem Ledersportsitz, sah den wenigen Passanten hinterher oder blickte einfach nur geradeaus auf den Wagen vor ihm. Er wusste, wie sich das Ziehen gleich anfühlte, und er wusste auch, dass er diesem Ziehen gleich bereitwillig nachgeben würde. So verließ er schon nach wenigen Minuten seinen kostbaren Parkplatz wieder und fuhr noch einmal los.

Wahrscheinlich lag es an Matthes, seinem alten Schulfreund, und daran, dass sie das ganze Wochenende nur in alten Erinnerungen geschwelgt hatten, dass er jetzt eine Peepshow ansteuerte. Wie in alten Zeiten. So entschied er sich für das Pussydoll, weil es die einzige war, an die er sich spontan erinnerte.

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